Am 20.Januar 1976 verließ  Emily Jackson
Emily Monica Jackson mit ihrem Mann Sydney gegen 18 Uhr das Haus in der Kleinstadt Churwell und fuhren nach Leeds. 15 Minuten später
setzte die 42-Jährige, wie fast jeden Tag, ihren Mann vor dem Gaiety Pub in der Roundhay Road im Rotlichtbezirk Chapletown ab. Sie stellte den blauen Lieferwagen,
in dem Sydney ihr eine Matratze hineingelegt hatte, auf den Parkplatz eines Hotels ab. Dort empfing sie ihre nicht motorisierten Freier. Da die
fünfköpfige Familie in finanziellen Schwierigkeiten steckte und Sydneys Dachdecker- betrieb nicht gut lief, arbeitete Emily Jackson seit 4 Wochen als
Teilzeitprostituierte. Emily schloss den Lieferwagen ab und drehte eine Runde, um nach Freiern Ausschau zu halten. Noch vor 19 Uhr fand sie ihren
ersten Kunden und kehrte dann wieder auf die Straße zurück. Einige Minuten später hielt Peter Sutcliffe neben ihr an. Auf seine Frage, wie viel "es"
bei ihr kosten würde, antwortete Emily Jackson, 5 Pfund. Sutcliffe war einverstanden, worauf sie sich zu ihm in den Wagen setzte.
Sofort stieg ihm das billige Parfüm, das Emily großzügig benutzte, in die Nase. Das stachelte seinen unbändigen Hass auf Prostituierte noch mehr
an, so dass er Mühe hatte, sich zu beherrschen. Sie fuhren auf ein, ein Kilometer entfernt gelegenes Brachgelände einer Fabrikruine. Dort ließ
Sutcliffe ruckartig den Motor ausgehen und sagte zu Emily Jackson, er müsse sich zunächst einmal kurz den Motor anschauen. Da er in der Dunkelheit nichts
erkennen konnte, leuchtete ihm Emily mit ihrem Feuerzeug den Motorraum aus. Erneut wurde Sutcliffe von einer Welle des Parfümgeruchs überwogen. Jetzt war es mit seiner
Beherrschung vorbei. Er trat schnell einige Schritte zurück und schlug der Prostituierten 2-mal mit einem Kugelkopfhammer auf den Kopf. Emily Jackson stürzte bewusstlos zu
Boden. Er packte sein Opfer und zog es in den schützenden Schatten einer Fabrikruine. Dort zog er Emily Jackson die Hose runter und schob ihren Pullover sowie den BH hoch.
Dann stach er ihr in blinder Wut 52-mal mit einem Schraubenzieher in Hals, Bauch, Unterleib und Rücken. Aber seine Wut war noch nicht ganz abgeebt.
Er fand auf dem Gelände ein ca. 80 cm langes Stück Holz und rammte es der Toten mehrfach in den Unterleib. Abschließend deckte er die Tote mit deren Mantel
zu.
Peter Sutcliffe versteckte sein Tatwerkzeug unter dem Fahrersitz und fuhr zurück nach Bradford zum Haus seiner
Schwiegereltern, wo er immer noch mit seiner Frau Sonia wohnte. Als er die Haustür öffnete, fragte seine Schwiegermutter am Treppenabsatz der ersten Etage
stehend, wer den da sei. Nur mit Mühe gelang es Sutcliffe, sie daran zu hindern, zu ihm herunterzukommen. Da seine Kleidung und Hände blutverschmiert waren, hatte
er, zu seinem Glück, im Hausflur kein Licht angemacht. Schnell versteckte er die Kleidung und wusch sich in der Küche. Anschließend trank er mit seiner
Schwiegermutter eine Tasse Tee. Gegen 22.30 Uhr verließ Sydney Jackson das Pub. Doch weit und breit war nichts von seiner Frau zu sehen. Nach einer halben Stunde
fuhr Sydney, der selbst keinen Führerschein besaß, mit einem Taxi nach Hause. Dort wartete er vergebens auf Emily.
Die Leiche
 Tatortvon Emily Jackson wurde am folgenden Morgen gegen 8.10 Uhr von einem
Arbeiter, der das Brachgelände als Abkürzung benutzte, entdeckt. Die Spurensicherung konnte auf dem rechten Oberschenkel der Toten und neben der Leiche zwei
Stiefelabdrucke sichern. Es handelte sich um stark profilierte Stiefel Größe 7 der Marke Dunlop
CSI Dennis HobanWarwick. Chief Superintendent Dennis Hoban war sich nach eingehender Untersuchung des Tatorts und des Pathologieberichts sicher, dass Emily Jackson
von dem Täter ermordet wurde, der auch Wilma McCann getötet hatte. Bei der Suche nach Zeugen im Rotlichtbezirk, stieß die Polizei erwartungsgemäß auf eine Mauer
des Schweigens. Niemand wollte unnötig mit der Staatsmacht zu tun haben. Nur Maria Sellars, eine "Kollegin" von Emily Jackson, sagte aus, dass sie gesehen habe,
wie Emily Jackson in einem grünen Land Rover gestiegen sei. Der Fahrer war ein bärtiger Mann mit auffällig behaarten Händen gewesen. Er habe sich mehrfach in dem Bezirk
aufgehalten und war wegen der ca. 1,58 m kleinen, korpulenten Figur, die in verschmutzter Bauarbeiterkleidung steckte und seinem irischen Akzent aufgefallen.
Ob der Unbekannte der vorletzte Freier von Emily Jackson oder ihr Mörder war, konnte zunächst nicht festgestellt werden. Der Polizei gelang
es nicht, den Mann, nach dem auch Jahre später noch gesucht wurde, zu ermitteln. Peter Sutcliffe indessen
 Marcella Claxtonverlor Anfang März wieder einmal, aufgrund seiner notorischen Unpünktlichkeit, den
Arbeitsplatz. Nun konnte er sich wieder nächtelang auf der Suche nach Prostituierten machen. Den britischen Medien waren die Morde an den beiden Frauen natürlich
nicht entgangen. Sie sprachen schon von einem neuen "Jack the Ripper" und tauften den vermeidlichen Serienmörder den "Yorkshire Ripper". Auch in der Nacht zum
9.Mai 1976 war Peter Sutcliffe in seinem bevorzugten Bezirk Chapeltown in Leeds unterwegs. Gegen 4 Uhr morgens entdeckte er die Prostituierte Marcella Claxton,
die von einer feuchtfröhlichen Party kam und eine Mitfahrgelegenheit suchte. Er hielt mit seinem weißen Ford Corsair neben der 20-jährigen an und versprach ihr, sie
nach Hause zu fahren. Doch vorher wollte er Sex. Sie fuhren daher zunächst zum Soldier Field Sportplatz. Marcella Claxton erklärte Sutcliffe, dass sie heute keine Freier
bedienen würde und stieg aus dem Wagen aus, um hinter einen Baum zu urinieren. Auch Sutcliffe stieg aus. Dabei fiel ihm ein Gegenstand aus der Hand. Scherzhaft meinte die
Prostituierte zu ihm, dass es hoffentlich ja wohl kein Messer sei. Peter Sutcliffe antwortete:" Es ist nur meine Geldbörse." Dann näherte er sich der Frau und schlug
ihr mit einem Kugelkopfhammer mehrfach auf den Schädel. Bevor sie kurzfristig das Bewusstsein verlor, sah Marcella, wie Peter Sutcliffe über sie stehend masturbierte.
Anschließend drückte er seinem Opfer ein 5 Pfund-Note in die Hand und ermahnte sie, nicht die Polizei zu verständigen.
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